Über meine Arbeit
Checkliste für den anspruchsvollen Hochzeitsfotografen:
1.Deine Kamera und dein Blitz Equipment sollte technisch in einem sehr gutem zustand sein und du solltest alle Handgriffe im Dunkeln ausführen können. Deine „erste Kamera“ sollte nicht zwei Generationen hinter der Technik her hinken, sondern auch auf einem aktuellen Stand sein. Um selbst unter schwierigen Lichtverhältnissen, wie in Kirchen und Standesämtern gute Hochzeitsreportagen auch ohne Blitz machen zu können, sollten deine Objektive eine hohe Ausgangslichtstärke besitzen und eine hervorragende Ausgangsschärfe. Um das Bildrauschen zu minimieren, macht es Sinn mit aktuellen Digitalkameras zu arbeiten oder mit aktuellen Vollformat Kameras.
2.Alle Speicherkarten gehören vor der Hochzeitsreportage geleert , die Kameraakkus und alle anderen Akkus gut durch geladen. Idealerweise solltest du zu jeder Hochzeit noch ein Laptop mitnehmen um zwischendurch die Speicherkarten zu sichern.
3.Als Hochzeitsfotograf trägst du gegenüber deinem Brautpaar eine große Verantwortung.
Stell sicher das es zumindest nicht an deiner Ausrüstung liegt wenn etwas droht schief zu laufen, das heißt auch halte immer ein zweites oder drittes Kameragehäuse in der Hinterhand!
4.Fahre zu deinem Termin so früh los, das du selbst bei hohem Verkehrsaufkommen eine Stunde zu früh da bist. Als gebuchter Fotograf für die Hochzeit wartet werde der Standesbeamte auf dich, noch der Pfarrer… die einzige Person welche „zu spät“ erscheinen darf ist die Braut … nutze die zeit im Vorfeld dir die Gegebenheiten anzuschauen und dem Bräutigam beruhigend zuzusprechen grins
5.Versuche als Hochzeitsfotograf deine Technik mit verstand einzusetzen. Es wurden schon viele Situationen „zu tote geblitzt“ Um natürliche Hochzeitsreportagen zu schaffen, versuch so weit wie möglich auf den Einsatz von Blitzen zu verzichten. Dies gilt zumindest für die Hochzeitsreportage.
6.Die Wünsche des Brautpaares stehen immer an erster Stelle. In erster Linie bist du als Hochzeitsfotograf ein Dienstleister der die wünsche des Brautpaares zu erfüllen hat. Deine künstlerischen Ergüsse lebe am besten bei tfp Shootings aus. Einzige Ausnahme … das Brautpaar bittet dich genau dieser „künstlerischen Ader“ nachzukommen.
7.Versuche im Vorgespräch genau heraus zu finden was das Brautpaar eigentlich möchte. Denn merke .. du hast schon hunderte von Brautpaaren begleitet und weist was möglich ist … für das Brautpaar ist es die erste und hoffentlich einzige Hochzeit … berate als Hochzeitsfotograf gut und mit verstand, es gibt keine zweite Chance für die ersten Hochzeitsfotos
)
8.Ein „persönlicher Draht“ zum Brautpaar empfinde ich zumindest als Hochzeitsfotograf unerlässlich. „Berate wie ein Profi .. begleite wie ein Freund“ ist meine Devise.
9.Treffe klare Absprachen vor der Hochzeit, zumindest was das Finanzielle angeht und welche Leistungen ( Anzahl der Fotos, Dateien auf DVD, Fotobuch Ja oder Nein … und wenn ja, welches etc.) erbracht werden. Ein schriftlicher Vertrag ist dazu unerlässlich. Keiner möchte sich im Nachhinein über irgendwelche Sachen ärgern. Arbeite als Hochzeitsfotograf professionell … frei nach dem Motto „niemals ohne“ Vertrag.
10.Ohne Anzahlung, keine feste Buchung. Nichts ist schlimmer für einen Hochzeitsfotografen als eine Hochzeit zwei Wochen vorher abgesagt zu bekommen weil das Budget überschritten ist und jetzt irgendwo gespart werden muss. Bedenke, Du hast im Jahr zwar 52 Wochenenden zur Verfügung, jedoch liegen maximal 20 in der Hochzeitssaison .. jede Buchung ist wichtig .. in der Hauptsaison extrem wichtig. Eine Anzahlung hilft auch das vereinbarte Honorar auf mehrere Teile zu splitten. Dies ist für beide Seiten von voreilt!
11.Versuche als Hochzeitsfotograf deine Website immer auf den aktuellen Stand zu halten.
12.Nehme zu der Hochzeit immer Visitenkarten mit und versehe sie mit dem Passwort für die Kundengalerie.
13.Schaff weiter Kundenbindungen indem du Gutscheine verschenkst. Ein After Wedding Shooting mit 25 % Rabatt ist für beide Seiten eine gute Sache!
14.Auf jeder Hochzeitsfeier gibt es jemanden der für die Organisation zuständig ist. Finde heraus wer dafür verantwortlich ist und trete mit dieser Person frühzeitig in Kontakt. Wenn möglich schon vor der Hochzeit, denn als Hochzeitsfotograf ist es immer wichtig zu wissen was als nächstes passiert.
15.Viele Abläufe bei einer Hochzeit sind ähnlich, von daher weiß du als erfahrener Hochzeitsfotograf eigentlich schon was passieren wird. Stelle dich drauf ein!
16. Verschiedene Nationen haben unterschiedliche Bräuche …. mach dich kundig was passiert und was es zu bedeuten hat! Auch du als erfahrender Fotograf auf der Hochzeit kannst immer noch etwas hinzulernen.
17.Deine erste Aufmerksamkeit gilt in erster Linie Deinem Brautpaar, aber in den Standesämtern und Kirchen dieser Welt haben die Standesbeamten oder der Pfarrer das Sagen. Stell dich ihnen am besten mit Handschlag vor und kläre ab ob irgendwelche wichtigen Sachen von ihrer Seite aus zu beachten sind. Bedenke immer, man sieht sich hoffentlich noch öfter und sie sollen dich zwar als engagierten Hochzeitsfotografen im Gedächtnis haben, nicht jedoch als jemand der „ihre“ Hochzeit schmeißt!!!
18.Auch wenn das fotografieren in der Kirche vom Pfarrer untersagt worden ist, versuche im Vorfeld mit ihm nochmal persönlich zu sprechen und ihn von deiner professionalität als Hochzeitsfotograf zu überzeugen. Evtl. gestattet er dir ja doch die ein oder andere Aufnahme. Sollte er sich keines besseren belehren lassen so ist zumindest für dich das fotografieren tabu. Denn denke daran, er hat das Hausrecht und verwehrt dir wohl möglich bei der nächsten Trauung gänzlich den eintritt .. und das wäre eine Katastrophe!
… wird fortgesetzt
Definitionen in der Fotografie
Quelle Wikipedia
Porträtfotografie
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Knut Steen
Als Porträtfotografie bezeichnet man ein fotografisches Genre, bei dem Porträts von Lebewesen angefertigt werden; Motive sind meist Menschen, häufig werden auch Tierporträts erstellt. Ziel der künstlerischen Porträtfotografie ist meist das fotografische Herausarbeiten des charakteristischen Wesens des Motivs.
Eine Variante der angewandten Porträtfotografie findet sich in der Kriminalistik, wo derartige Bilder in der Anthropometrie sowie zur Anfertigung von Steckbriefen und Passbildern hergestellt werden.
Porträtfotografien werden von Berufsfotografen angefertigt; diese betreiben oft speziell eingerichtete Fotostudios, die Porträt-Ateliers. Aber auch Fotoamateure beschäftigen sich mit der Porträtfotografie.
Inhaltsverzeichnis
[Verbergen]
* 1 Geschichte und Entwicklung
* 2 Bedeutende Porträtfotografen (Auswahl)
* 3 Recht
* 4 Beispiele für die Porträtfotografie
* 5 Siehe auch
* 6 Literatur
Geschichte und Entwicklung [Bearbeiten]
John William Drapers Daguerreotypie seiner Schwester Dorothy Draper (Juni 1840); das älteste existierende Porträtfoto der Welt
Die wohl erste kommerzielle Anwendung der Fotografie waren Porträts, die André Adolphe-Eugène Disdéri (1819–1900) ab 1854 erstellte (Visitenkartenporträts, carte-de-visite). In der Folgezeit entstanden zahlreiche Porträtstudios, die besonders vom mittelständischen Bürgertum frequentiert wurden. Es setzte eine Verdrängung des Gewerbes der Porträtmaler ein.
Die Porträtfotografie hatte unabhängig von dem Sonderfall der Visitenkartenporträts eine große Bedeutung für die Fotografie der Frühzeit. Das Hauptproblem der langen Belichtungszeiten wurde durch spezielle Fixier- und Haltevorrichtungen wie Saronnys Universal-Kopfhalter gelöst. Jedoch war weiterhin ein großes Maß an Geduld beim Porträtierten erforderlich.
Zu den Pionieren dieses Genres zählen unter anderem: Lewis Carroll, Julia Margaret Cameron, Franz Hanfstaengl, David Octavius Hill, Wanda von Debschitz-Kunowski, Nadar und Oscar Gustave Rejlander.
Hochzeitsfotografie
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Hochzeitsfotografie ist Anlass-bezogene Fotografie (manchmal als “Eventfotografie” bezeichnet). Dem Anlass (Hochzeit) entsprechend kann die Hochzeitsfotografie Elemente der Porträtfotografie, der Reportagefotografie oder der Glamour-Fotografie enthalten. Generell hat Hochzeitsfotografie die Aufgabe, das Ereignis als angenehme Erinnerung zu fixieren.
Inhaltsverzeichnis
* 1 Elemente der Hochzeitsfotografie
* 2 Amateur und Profi
* 3 International
* 4 Weblinks
* 5 Einzelnachweise
Elemente der Hochzeitsfotografie [Bearbeiten]
Hochzeitspaar im Standesamt
Chinesisches Hochzeitspaar
Professionelle Fotoinszenierung
Foto-Shooting im Park
Hochzeitsfotografie ist ein typischer Vertreter Inszenierter Fotografie. Der Grad der Inszenierung hängt von den Wünschen des Brautpaares und den Fähigkeiten des Fotografen ab.
* Porträtfotografie: Natürlich wirkende Portraits in einer entspannten Umgebung (Studio, Park,…) sind typische Vertreter dafür.
* Reportagefotografie: Der Hochzeitstag enthält viele zeremonielle Elemente (Trauung, Ringetausch, Essen,…). Das fotografische Begleiten dieses Ablaufes ist ein typischer Vertreter dafür.
* Glamourfotografie: Ein Teil der deutschen Hochzeiten wird mit viel finanziellem Aufwand inszeniert. Teil dieser Inszenierung ist oft die Herstellung von Erinnerungsfotos mit viel Glamour. Der Unterschied zur (natürlich wirkenden) Portraitfotografie liegt im Zweck der Bildaussage: bei der Glamourfotografie soll – ähnlich wie bei der Beautyretusche – das Bild einem vorher festgelegten Schönheitsideal angenähert werden.
Die Grenzen zwischen allen Bereichen sind fliessend.
Amateur und Profi [Bearbeiten]
Hochzeitsfotos werden hauptsächlich von Amateurfotografen hergestellt. Aus diesem Grund existiert eine große Anzahl an Ratgebern. Hier ein Auszug:
“Um die Stimmung und das Ambiente einzufangen werden bei der modernen Hochzeitsfotografie auch sehr viele Details festgehalten, die im Zusammenhang mit der Hochzeit stehen (z. B. Makroaufnahmen der Ringe, Kleidungsdetails, Geschenke, Tischschmuck, Speisen und Getränke, Blumenschmuck – insbesondere der Brautstrauß). Das liegt auch daran, dass viele Brautpaare viel Zeit und Liebe in die Vorbereitung der Hochzeit investieren und dann auch genau diese Details festhalten möchten.”[1]
Der Profifotografen muß auch andere Dinge bedenken. Hier einige Beispiele:
* Nonverbale Auftragsbeschreibungen sind eher die Regel als die Ausnahme (“warum haben sie nicht auf die rosa Schleife geachtet, das ist doch selbstverständlich, das die nicht verrutschen darf”)
* dezent Regie führen (Motivgestaltung, Lichtführung,…), aber auch auf Etiketten achten (Pfarrer vorher anrufen und sich vorstellen,…)
* die Zeremonie in all ihren individuellen Abwandlungen vorher kennen (wer erst reagiert wenn es passiert, fotografiert zu spät)
Ungeachtet dieser Differenzen können bei Amateur und Profi alle genannten Elemente der Hochzeitsfotografie vorhanden sein.
Modefotografie
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Die Modefotografie ist ein Zweig der Fotografie, bei der Kleidermode meist zum Zwecke der Werbung und des Verkaufs abgebildet wird. In den vergangenen Jahren etabliert sich die Modefotografie zusehends als Kunstform, die in zahlreichen Museen und Galerien als eigenständiger Zweig der Fotografie ausgestellt wird.
Geschichte [Bearbeiten]
Die Vorläufer der ersten Modefotografien stammen aus dem Jahr 1856. Adolphe Braun veröffentlichte ein Buch mit 288 Fotografien von Virginia Oldoini, Comtesse de Castiglione, einer toskanischen Edeldame am Hof Napoleon III.. Die Comtesse führte auf diesen Bildern ihre Garderobe vor und wurde so das erste Fotomodell der Geschichte.
1892 erschien die erste reproduzierte Modefotografie in der französischen Publikation “La Mode Pratique”. Zu Beginn des 20. Jahrhundert erschienen Modefotografien in Zeitschriften wie “Harper’s Bazaar” oder „Les Modes“. Zur gleichen Zeit etablierten sich eigene Fotostudios für Modefotografie in den europäischen Hauptstädten wie die Ateliers “Reutlinger”, “Talbot” (Paris), “Willinger” oder “Binder” (Berlin). Im Jahr 1909 übernahm Condé Nast das Magazin Vogue und Baron Adolf de Meyer entwickelte neue Inszenierungen der Bilder in denen die Eigenständigkeit der Modefotografie wurzelt. Meyer bildete die Fotomodelle in natürlicher Umgebung und natürlichen Posen ab. Die Modezeitschrift Vogue und ihre stärkste Konkurrenz, Harper’s Bazaar, führten die Modefotografie in den zwanziger und dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts zu einer angesehenen Kunstform. Wichtige Protagonisten in dieser Zeit waren Edward Steichen, George Hoyningen-Huene, Horst P. Horst oder Cecil Beaton Auch surrealistische Fotokünstler wie Man Ray oder Lee Miller arbeiteten für dieses Genre . In Berlin etablierte Yva erfolgreich ihr Studio, in dem Helmut Newton ausgebildet wurde.
Der zweite Weltkrieg bedeutete für die Modefotografie eine wichtige Zäsur. Der Schwerpunkt der Arbeit der Modefotografen verlagerte sich von Europa in die USA. Dort konkurrierten die beiden großen Magazine Vogue und Harper’s Bazaar um den Markt. Ihre Hausfotografen wie Irving Penn, Martin Munkacsi, Richard Avedon, Louise Dahl-Wolfe sollten den “Look” der Modefotografie für die nächsten Jahrzehnte entscheidend prägen. Die Modefotografie löste sich aus ihren starren Positionen und entwickelte eine freiere Bildsprache. Der Fotograf Martin Munkacsi lichtete 1936 als erster Models am Strand in sportlichen Posen ab und beeinflusste damit seine jüngeren Kollegen. Unter der künstlerischen Leitung von Alexey Brodovitch setzte gerade Harper’s Bazaar diese neue Bildauffassung in ihrem Magazin durch. Im deutschsprachigen Raum entwickelten sich in den Fünfziger- und Sechziger Jahren beispielsweise Regina Relang, F. C. Gundlach, Willy Maywald und später Walter E. Lautenbacher zu Größen der Modefotografie.
Werbefotografie
Werbefotografie ist der Bereich der Fotografie, in dem Bilder für Werbezwecke hergestellt werden.
Auftraggeber sind meist Werbeagenturen.
Dabei wird unterschieden zwischen Richtungen wie Food (Nahrungsmittel), und Non-Food, Fashion (Mode), Autos und weiteren Bereichen.
Die Bilder der Werbefotografie sollen zum Konsum auffordern und lassen Produkte besonders prachtvoll, geheimnisvoll, stilvoll wirken. Ziel ist die Aufmerksamkeit des potentiellen Kunden. Es werden Waren und Produkte mit großem finanziellen Aufwand durch besondere Locations, Lichtsetzung, Bildgestaltung, spezielle Optiken und andere Mittel inszeniert. Im Food-Bereich werden etwa teils ungenießbare Ersatz-Substanzen verwendet, die noch “echter” und Appetit-anregender als die originalen Lebensmittel aussehen. Nahrungsmittel werden auch häufig mit Wasser oder Glyzerin besprüht, um frisch auszusehen. Aber auch Models kommen zum Einsatz, um für Produkte zu werben.
Die Werbefotografie kann teils auch als Kunstrichtung verstanden werden, die malerische Traditionen etwa des Stilllebens aufgreift. Auch Techniken der Verkaufspsychologie werden benutzt (siehe auch Manipulation, Propaganda).
Üblich sind auch Techniken der Bildmanipulation (Photoshop), mit der unerwünschte Bildteile entfernt, oder mehrere Bilder zu einem neuen komponiert werden.
Heutzutage kommt zunehmend die Digitalfotografie zum Einsatz.
Die Erzeugnisse der Werbefotografie finden sich dann in den Massenmedien (Presse), in Katalogen, aber auch im öffentlichen Raum (Plakate, Außenwerbung), und im Internet wieder.
Die Ausbildung erfolgt durch eine fotografische Ausbildung bei entsprechenden Schulen und Werbefotografen oder durch ein Studium an einer Hochschule.
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